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REVIEW — KMPFSPRT – Jugend mutiert

Scheint, als gäbe es Nachwuchs in Sachen Pop-/Punk-Rock aus Deutschland.

Die kölner Band ‘Kmpfsprt‘ setzt mit ihrem Debüt ‘Jugend Mutiert‘ ein Zeichen und mit diesem auch einen echten Hinhörer!

Kurz nachdem man die Platte auflegt, die Anlage oder gar den Walkman angeschmissen hat, haut einen die Stimme von Frontmann Richard in den Sessel! Generell macht dieses Album mit seinen melodiösen Gitarrenriffs und seinen Mitgröhl-Parts einfach Spaß. Dabei sind die Thematiken der Songs kein Grund zur puren, ausgelassenen Freude, sondern eher eine Reflexion des Erwachsenwerdens, praktisch der mutierenden Jugend.  Mit eingängigen Texten, Humor, doch auch mit Anteilen von jugendlichem Frust besingen die Kölner die Ansichten der jungen Erwachsenen und den Stand dieser in der heutigen Gesellschaft. Ob es sich nun um das Leben mit der Nacht handelt (Nachtsicht) oder um das ungeliebte Leben von der Stange und die damit verbundene Angst in Routine zu versinken (Halt. Nein. Anders).

Und doch… Obwohl vieles nicht immer fair und schön erscheint, ist das Fazit, dass es doch um Längen schlimmer sein könnte als es ist.

‘Kmpfsprt‘ schaffen es mit dieser Platte den Hörer zum Nachdenken anzuregen, tun dies jedoch nicht nur auf melancholische Art und Weise, sondern behalten sich dabei einen gewissen Witz.

So verbleibe ich mit einem Zitat aus dem Song „Atheist“ ihres Debüts:

„…und so wie jedes Mal ist das Wort zum Sonntag schade, war das Wort zum Freitag Bier und das Wort zum Samstag Kater.“

Jan
Jan

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