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Oh du entzückendes Taubertal, oh du entzückendes Wochenende.

Das Taubertal-Festival hat bei uns etwas Bleibendes hinterlassen und dies ist ein riesen großer Wow-Effekt. Diese atemberaubende Location, dieses durchwachsene LineUp und diese entspannten Menschen.

Einfach mal aus dem Auto aussteigen, Zelt aufbauen und ein Bier trinken. Ja, du liest richtig. Parken und Zelt aufbauen. Kein ewiges Geschleppe, da man neben dem Auto Zelten kann. Und man hat sogar noch ein weiteres Bier, bis zum Steinbruch geschafft, wo unter anderem Massendefekt, das Festival einläuteten.

Auch wenn das Wetter am Freitagmorgen nichts Gutes erahnen ließ, so ließen sich die Festivalbesucher nicht die Stimmung vermiesen. Warum auch? Bei Bands wie Royal Republic, Adam Angst oder auch Bosse, feierte das Publikum, als hätte es nie einen Regentropfen gegeben. Allerdings enttäuschten Limp Bizkit als Headliner. Mal ehrlich, wie kann eine Band die seit Jahren nur von ihrem Namen lebt, so eine miese Show abziehen? In den ersten zehn Minuten tut sich nichts außer viel Gedudel und Fred Durst hampelt mit wilden Gesten über die Bühne!? Sorry, das geht gar nicht! Auch der Rest des Auftrittes war mehr als ernüchternd.

Samstag kam dann auch endlich die Sonne über den Zeltplatz gekrochen und da gab es dann auch etwas mega geiles zu entdecken. Da schleicht man sich zum Essen holen über den Zeltplatz und wundert sich über den feiernden Mob und stellt sich die Frage was da wohl los ist. Da spielen doch plötzlich Schmutzki einen Zeltplatzgig. Na? Wie geil war das denn? Auf jeden Fall eine mega geile Aktion.

Auf dem Festivalgelände zeigten sich Moop Mama, Razz oder Turbostaat live von ihrer besten Seite. Die Tour-Managerin von den Donots erlebte möglicher Weise einen ihrer skurrilsten Geburtstage. Neben einer Einhorn-Piñata, gab es zusätzlich noch drei fleischgewordene und tanzende “Einhörner“ in Form von drei splitternackten Kerlen, die von Sänger Ingo höchstpersönlich aus dem Publikum ausgesucht wurden.  Da hatte selbst die Secu kurz mal Pipi vom Lachen in den Augen.

K.I.Z. hatten als Headlinder wohl den aufwendigsten Bühnenaufbau. Überrascht war ich allerdings am Sonntag von Wizo. Eigentlich hatte ich ein wenig grummeln im Magen. Im Kopf hatte ich eine Punkband, die ihre beste Zeit schon hinter sich hatte, aber als das Konzert begann wurden meine Augen immer größer. Im Gegensatz zu andern Punkbands, die wieder zurück an das Tageslicht traten, überzeugten Wizo mit einem grandiosen Liveauftritt.

Fazit:

Wir ziehen unseren Hut vor den Leuten, die dieses unvergessliche Festival ermöglicht haben.

Und du, du liebes Taubertal, ich hoffe sehnsüchtigst, wir sehen uns bald wieder. 

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